Neuraltherapie

 

Bei der Neuraltherapie, welche maßgeblich durch die Ärzte Ferdinand und Walter Huneke entwickelte wurde, soll durch Injektion eines lokalen Betäubungsmittels das vegetative Nervensystem beeinflusst werden.

Die Neuraltherapie nimmt an, dass örtlich begrenzte Reizzustände, die sogenannten Störfelder, Nervenbahnen so stark reizen können, dass sie auch in anderen Körperregionen chronische Beschwerden auslösen können. Dabei können aus jeder krankhaft veränderten Stelle des Körpers und jedem krankhaft veränderten Organ Störfelder entstehen. Dadurch ausgelöste permanente Reizungen sorgen im Körper für einen Dauerstress. Dieser kann eine Unfähigkeit zur Selbstregulation auslösen, welche die Neuraltherapie mit Hilfe des injizierten Lokalanästhetikums unterbrechen soll.

Anwendungsbeispiele:

  • Traumata (z. B. Knochen-, Muskel- oder Bänderverletzungen)

  • Tendopathien (Erkrankungen der Sehnen)

  • Schulter-Arm-Syndrom

  • Rheumatoide Arthritis

  • Reizdarm-Syndrom

  • Neuralgien

  • Morbus Sudeck (Folgeerkrankung gelenknaher Knochenbrüche)

  • Morbus Crohn (Darmentzündung)

  • Lumbago („Hexenschuss“)

  • Kopfschmerz

  • Karpaltunnelsyndrom (Handwurzelschmerz durch Nervenkompression)

  • Gastritis

  • Funktionelle Herzbeschwerden (ohne organische Ursache)

  • Epikondylitis (Entzündung des Ellenbogengelenks)

Barbara Aßhauer      Martinstr.46      59067 Hamm      Tel: 02381/405950      info@praxis-asshauer.de